WISSENSARCHIV

Wissensarchiv – Farbe für Ihr Wissen

Wie jeder Berufsstand jonglieren auch Drucker mit allerlei Fachbegriffen. Dabei übersehen sie dann und wann, dass nicht jeder ein Fachmann ist. Für alle, die sich mit dem Vokabular eines Druckers vertraut machen wollen, erklären wir die wichtigsten Begriffe und Verfahren. Dazu gibt es weiteres Wissenswertes rund um das bedruckte Papier und praktische Helfer wie eine Druckformat-Tabelle oder einen Papiervolumen-Rechner.

So finden Sie ans Ziel.

Für Ihre ganz persönliche Entdeckungs- und Stöbertour finden Sie alle Einträge unten chronologisch aufgelistet. Sie suchen nach einem ganz bestimmten Begriff oder Eintrag? Dann klicken Sie rechts auf die jeweilige Kategorie und erhalten Sie eine Auswahl mit allen Einträgen, die zu dieser Kategorie gehören.

Was ist eigentlich ... „Endlos-Rollendruck“?

Beim Endlos- bzw. Rollendruck wird die Drucksache hintereinander auf eine durchgängige Papierbahn gedruckt. Nach dem Druck wird die Papierbahn wieder aufgerollt oder nach jedem Formular einmal gefalzt. Die Rollen bzw. Endlosformulare können von Rechenzentren weiterverarbeitet werden. Da das Zuschneiden von Einzelformularen entfällt, kann der Druck von der Rolle besonders schnell realisiert werden.

Was ist eigentlich ... „integriert“?

Integrierte Produkte sind in einem Zwei-in-Eins-System mit einer besonderen Drucktechnik direkt ins Papier integriert. So können sie zum Beispiel zusammen mit einem Anschreiben personalisiert und dann vom Adressaten leicht herausgelöst werden.

Was ist eigentlich ... „Bogendruck / Einzelblatt“?

Briefbögen oder Rechnungsvordrucke werden in der Regel als Bogendruck hergestellt. Der Druck einzelner Bögen bzw. Blätter findet zunächst von der Rolle auf einer durchgehenden Papierbahn statt. Im Unterschied zum Rollendruck werden die Bögen anschließend präzise auf das gewünschte Format zugeschnitten und kartonweise verpackt. So können sie mit gängigen Druckern oder von Hand beschriftet werden.

Was ist eigentlich ... „OCR“ und „OCR-Papier“?

OCR („Optical Caracter Recognition“) ist der Name einer Technik zur automatischen Texterkennung. Ein Scanner gibt Dokumente wieder wie ein Fernsehbild: Winzige Zeilen aus kleinen farbigen Punkten, die zusammen ein Bild ergeben. Mittels OCR kann ein Software-Programm automatisch die Buchstaben in diesem Gesamtbild erkennen und weiterverarbeiten.

OCR-Papier bezeichnet deshalb ein Papier mit garantierter besonderer Reinheit, ohne schwarze Einschlüsse oder Striche, die vom Scanner fälschlich gelesen werden könnten.

Was ist eigentlich ... „OMR (Optical Mark Recognition)“?

OMR (Optical Mark Recognition) ähnelt der OCR, der automatischen Texterkennung. Anstelle von Buchstaben erkennt OMR Markierungen auf dem Papier, etwa die Kreuze auf Wahlzetteln oder bei Umfragen mit Mehrfach-Antwortmöglichkeiten.

Was ist eigentlich ... „Handlaminierung“ bzw. „Plastifizierung“?

Per Laminierung bzw. Plastifizierung sind die Karten vor Schäden und Verunreinigungen geschützt. Mit den einfachen Card-in-Systemen können die Kunden ihre Karten individuell ergänzen, etwa mit Unterschrift oder Foto, und anschließend selbständig laminieren bzw. plastifizieren.

Was ist eigentlich ... „Eco“?

Der Name des Eco-Labels verweist auf den ökologischen Vorteil der Technik. Denn als Eco-Label wird das Etikett direkt auf das Papier aufgetragen. Dadurch wird das sonst übliche Silikonpapier darunter eingespart.

Was ist eigentlich ... „RFID“?

Die Abkürzung RFID (für„Radio Frequence Identification“) steht für eine so genannte Transpondertechnik. Transponder sind kleine Kommunikationsgeräte, die per Funk eingehende Signale aufnehmen, beantworten und ggf. weiterleiten können. Ein Transponder kann sich z. B. in einem Messeausweis befinden und einen kleinen Code aussenden. Dieser Code ist dem Namen eines Messebesuchers zugewiesen. Per RFID-Technik kann ein Lesegerät diesen Code empfangen und zuordnen. Auf die gleiche Weise lassen sich z. B. Pakete lokalisieren oder Kleidungsstücke im Warenhaus gegen Diebstahl sichern.